Montag, 7. Januar 2013

1. Tag in Yogyakarta

Meine liebe Leserschaft mag bemerkt haben, dass ich A sehr hinterherhänge mit dem Blog schreiben und dass B meine Titel an Kreativität nicht gerade hinzugewinnen. Ersteres werde ich jetzt (zurzeit im Flugzeug nach Ffm) versuchen zu beheben:
Heute sind wir sehr früh morgens (so ca. 7) nach Yogyakarta geflogen, was ca. 1 Stunde dauert. Yogyakarta liegt am Indischen Ozean (nicht wie Jakarta am Indonesischen?Südchinesischen?namengibtsglaubichviele Meer) östlich von Jakarta. Wir flogen mit Cs Mutter, Tante und zwei Cousinen (15 & 10 Jahre alt), was gut war, weil ich so die Familie von C etwas kennen lernen konnte, wenngleich auch Indonesischkenntnisse ja bei mir bis auf 10 Worte nicht vorhanden sind und Englisch von Seiten der Familie nur begrenzt gesprochen wurde, und weil wir uns so ein Auto mit Fahrer leisten konnten, der und vom Flughafen abholte und auch noch die nächsten beiden Tage durch die Gegend kutschierte. C hat das alles super organisiert!
Das Hotel war ein Traum: etwas außerhalb gelegen, relativ unscheinbar, wunderbar im javanesischen Stil eingerichtet und eine Oase der Ruhe und Erholung (vor Allem nach Jakarta!)
Besichtigt haben wir dann erstmal den alten Teil von Jakarta mit dem Kraton, einem vom noch immer existierenden Sultan bewohnten Palast in dem noch tausende Beschäftigte arbeiten und in dem wir sowohl traditionell javanisches Marionettentheater als auch traditionell javanische Musik erlebten. Die Musik ist sehr anders al europäische, sehr viel auf Klangelementen aufbauend, in der Athmosphäre des Kratons mit seiner javanischen Architektur und den vielen Verzierungen aber sehr passend.
Nach dem Besuch des Kratons ließen wir uns dann zu einer Rikscha-Fahrt überreden, die uns natürlich zu einer Vielzahl an Batik-Boutiken und Nippesläden führte, aber auch zum Wasserschloss, einer alten Fluchtburg des Sultans, die aber, was der Freelancer-Guide uns erzählte, wohl eher für die Treffen des Sultans mit seinen Konkubinen diente.
Abends passierte dann wegen des Monsuns außer Essen nicht mehr viel. Fürs Abendessen haben wir übrigens, weil es so goss, die beiden Taxis einfach eine Stunde vor derm Restaurant warten lassen. Die ganze Fahrt hat trotzdem nur ca. 8 Euro gekostet...
Bei dieser Gelegenheit sei auch noch das wunderbare Mittagessen erwähnt, bei dem es Tempe gab, fermentiertes Tofu (hmmmmmmm, enak :) ) und Bio-Huhn, das heißt kein zurechtgezüchtetes Huhn, sondern hallt das was die Leute hier so in ihrem Kleingarten halten, deshalb mit weniger Fleisch, aber sehr lecker. Kein Gericht kostete mehr als 1 Euro, deshalb wurden 6 Leute für 15 Euro mit Getränk pappsatt :D

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